Endlich wieder im Westen von Kanada unterwegs

Vor mehr als 20 Jahren, als Student, habe ich für das Zoologische Institut der Universität von Edmonton, Alberta gearbeitet. Für zwei Sommer war ich auf der Forschungsstation Meanook in der Nähe des Ortes Athabasca am gleichnamigen Fluss stationiert und habe an limnologischen Studien teilgenommen. Nach mehr als 20 Jahren war ich nun endlich wieder im Westen Kanadas unterwegs. Diesmal allerdings als Tourist um all die vielen schönen Orte wieder zu sehen, die ich als Student schon besucht hatte. Geplant war eine Rundreise durch die Rocky Mountains in Alberta und an die pazifische Küste Britisch Kolumbiens. Hauptattraktion ist in Kanada natürlich die Natur der verschiedenen Nationalparks, aber auch die Städte Vancouver und Victoria sind ausgesprochen reizvoll. Ausgeählte Fotos der Reiseziele in Kanada Die kanadische Fahne mit dem berühmten Ahornblatt. Urlaub in Kanada bedeutet vor allem viel Zeit im Auto. Kanutour auf dem Red Deer River, nördlich von Calgary, Alberta. Auf dem Gipfel des Mount Fairview (2.700 m) im Banff Nationalpark. Im Hintergrund eine grandiose Kulisse aus mehreren Gletschern. Blick über den Lake Louise im Banff Nationalpark. Ähnlich berühmt wie Lake Louise, der Morraine Lake im Banff Nationalpark. Leider auch ähnlich überlaufen, aber trotzdem schön. Mount Edith Cavell mit dem Angel-Gletscher. Und noch ein See: der Maligne Lake im Jasper Nationalpark. Zurück in die Zeit der Siedler und des Goldrausches: Barkerville in der Nähe von Quesnel, British Columbia . 1860 entstanden, dann verlassen und nun wieder aufgebaut. Victoria am Südende von Vancouver Island, die Hauptstadt British Columbias. Die Beleuchtung des Parlamentgebäudes ist sicherlich Geschmacksache. Vancouver ist so groß, die Stadt passt nur in eine Panoramaaufnahme (zum Vergrößern bitte klicken). Zum Abschluss...

Eibenwald bei Paterzell (Pfaffenwinkel)

Es ist keine Wanderung, höchstens ein Spaziergang, denn die Runde durch den Eibenwald bei Paterzell im Pfaffenwinkel dauert höchstens eine knappe Stunde. Für botanisch interessierte Menschen lohnt sich der kleine Ausflug trotzdem, handelt es sich bei dem Eibenwald bei Paterzell – in Oberbayern zwischen Weilheim und Wessobrunn gelegen – doch um den größten in Europa noch existierenden Eibenbestand. Der verwunschene Eibenwald bei Paterzell, zwischen Weilheim und Wessobrunn (Oberbayern) gelegen. In diesem Naturschutzgebiet stehen noch über 2.000 Eiben (Taxus baccata). Allerdings ist der Name Eibenwald ist etwas irreführend: Der Wald besteht nicht nur aus Eiben. Dieser Baum wächst im Schatten anderer Bäume, so dass die Eiben zwischen deutlich höher wachsenden Bäumen wie Buchen, Tannen oder Fichten stehen. Dabei haben die Eiben ein Alter von bis zu 1.000 Jahren, sie stehen also schon eine ganze Zeit. Durch den Wald führt ein Rundweg, an dem immer wieder Stationen mit kurzen Erklärungen zu den Bäumen zu finden sind. Direkt am Beginn des Rundwegs steht, besser gesagt stand eine ca. 700 Jahre alte Eibe. Unglaublich aber wahr: Sie wurde 1997 Opfer eines Brandanschlags. Der knorrige Stamm einer Eibe (Taxus baccata) Das Holz der Eiben ist sehr hart, aber flexibel. So wurde es im Mittelalter gerne zum Bau von Bögen und Armbrüsten genommen. Der Baum ist aber sehr giftig, alle Pflanzenteile enthalten das Gift Taxin.  Für Pferde können bereits einige Eibennadeln tödlich sein, während der Mensch schon mehrere Zweige zu sich nehmen müsste um ernsthaft Schaden zu nehmen. Jedes Gift hat aber zugleich auch eine pharmazeutische Wirkung, so dass verschiedene Substanzen der Eibe in der Medizin Anwendung finden, z.B. als Mittel gegen Krebs. Mehr zum...