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Charles Robert Darwin wurde am 12. Februar 1809 als Sohn des Arztes Robert Waring Darwin in einem Ort namens "The Mount" in Shrewsbury, England geboren. Sein Vater betrieb eine große Praxis außerhalb von London. Sein Großvater Erasmus Darwin, ebenfalls Arzt, war der Autor von "Zoonomia, or the Laws of Organic Life". Seine Mutter starb, als er erst acht Jahre alt war, trotzdem wuchs er, sozial abgesichert, in einer großen Familie mit vielen Geschwistern auf.
Mit 16 Jahren wurde er von seinem Vater zum Studium der Medizin an die "University of Edinburgh" geschickt. Dort schloß er Freundschaft mit dem Zoologen Robert Grant und dem Geologen Robert Jameson, beide Personen förderten sein wachsendes Interesse an der Erdgeschichte. Wegen mangelnden Engagements entschloß sich sein Vater allerdings schon zwei Jahre später, seinen Sohn an die "University of Cambridge" zu schicken, um ihn dort Theologie studieren zu lassen. Aber auch hier zeigte Darwin wenig Interesse an seinem Studienfach und verbrachte seine Zeit mit Freunden beim Reiten oder Jagen. Allerdings wurde er durch seinen Cousin William Darwin Fox, einem begeisterten Entomologen, in den Kreis von Naturalisten eingeführt, unter denen besonders John Stevens Henslow einen entscheidenden Einfluß auf den weiteren Werdegang Darwins ausübte. Henslow, ein Botaniker, förderte Darwins Entwicklung in Richtung Naturwissenschaften.
Henslow war es später auch, der Darwin bei der englischen Admiralität empfahl, ihn als unbezahlten Wissenschaftler auf der HMS Beagle für eine Reise zu den Küsten Südamerikas und einigen Pazifischen Inseln einzuladen. Darwins Vater Robert, anfänglich gegen eine Teilnahme seines Sohnes an einer solchen Reise, wurde durch seinen Schwager Josiah Wedgewood umgestimmt und erklärte sich einverstanden. Damit begann die Reise Darwins, die ihn erst nach fünf Jahren wieder zurück nach England bringen sollte, die aber den Grundstein für Darwins Theorien über die Entstehung des Lebens auf undserem Planeten bilden sollte.
Die Reise mit der Beagle (1831 - 1836)
Am 27. Dezember 1831 stach die Brigg Beagle unter Führung des Kapitäns FitzRoy von Plymouth (England) aus in See. Der ursprüngliche Auftrag der Fahrt war die Vermessung der südamerikanischen Küste uns sollte nur zwei Jahre dauern. Die erste Etappe führte durch den Atlantik Richtung Südamerika. Dort folgte sie dem Küstenverlauf und umrundete nach einem längeren Abstecher zu den Falkland-Inseln Kap Hoorn. Nun die Küste nach Norden folgend ging die Reise bis zu den Galapagos-Inseln. Ab dort drehte die Route der Beagle gen Westen, durchquerte den Pazifik und nahm Kurs auf Neuseeland und Australien. Der Indische Ozean wird mit Aufenthalten auf den Kokos-Inseln und Mauritius durchquert. Nach der Umrundung des Kaps der guten Hoffnung sowie einer Station in Kapstadt nahm die Beagle nochmals Kurs auf Südamerika, ab dort ging die Reise fast wie auf der gleichen Route des Hinwegs zurück nach England.
Teil 2 des Portaits von Charles Darwin.