Farbenprächtige Kübelpflanze: die Blutblume (Haemanthus katherinae)

Farbenprächtige Kübelpflanze: die Blutblume (Haemanthus katherinae)

An diesen leuchtend roten Blütenkugeln der Blutblume (Haemanthus katherinae) aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) kann ich mich kaum sattsehen. Als Kübelpflanze in unseren Breitengraden gepflegt blüht sie nun in voller Pracht. Die Pflanze wächst auch nicht in meinem Garten, sondern im Gartem meines Vaters. Er zieht und pflegt einige exotische Kübelpflanzen. Ihr Name Blutblume ist eine direkte Übersetzung des altgriechischen Haemanthus, welches sich aus den beiden Begriffen für Blut und Blume zusammensetzt. Die Gattung Haemanthus stammt hauptsächlich aus Südafrika, wo sie zur sogenannten Kapflora gehört. Weitere Beiträge über Vertreter der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) Hakenlilie oder Kaplilie (Crinum x powellii) Zierlauch oder Iranischer Lauch (Allium aflatunense) Sternkugellauch (Allium christophii) Wildkraut für die Küche: der Bärlauch (Allium ursinum) Narzissen, Klassiker im Frühlingsgarten Lesetipp...
Typische Sommerstaude: Der Leuchtende Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)

Typische Sommerstaude: Der Leuchtende Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)

Der Gewöhnliche oder Leuchtende Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) gehört in die Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ein Klassiker im sommerlichen Staudenbeet. Am schönsten kommt die Pflanzen zur Geltung, wenn sie möglichst großflächig angepflanzt wird. Die leuchtend gelben Blüten mit dem braunen Körbchen in der Mitte blühen von August bis in den Oktober hinein. Die Pflanze stammt aus den warmen bis gemäßigten Gebieten im Osten der USA. Benannt ist die Gattung Rudbeckia nach dem schwedischen Botaniker Olaf Rudbeck dem Älteren (1630 bis 1702). Weitere Beiträge über Vertreter der Familie Korbblütler (Asteraceae) Die Weiße Pestwurz (Petasites albus) Heilkraut und Färberpflanze: der Echte Alant (Inula helenium) Die Gartenform der Schafgarbe (Achillea millefolium) Die Silberdistel (Carlina acaulis) Pflanze mit starker Symbolkraft: das Edelweiß (Leontopodium nivale) Die Dahlie, eine der klassischen Gartenblumen Lesetipp...
Jelängerjelieber oder auch Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium)

Jelängerjelieber oder auch Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium)

Das Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium), ab und an auch mit dem schönen Namen Jelängerjelieber bezeichnet, findet man oft als Kletterpflanze in Gärten. Weitere bekannte Name sind Echtes Geißblatt oder Wohlriechendes Geißblatt. Die Pflanze gehört in die Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Als Kletterpflanze kann sie gut zur Begrünung von Wänden und Lauben eingesetzt werden. Wir hatten sie früher auf unserem Balkon, nun schon seit Jahren im Garten. Die schönen, zarten Blüten des Gartengeißblatt sitzen aber jedes Jahr voll mit Blattläusen. Die Blüten sind irgendwann schwarz und völlig verklebt von diesen kleinen Pflanzensaugern, das sieht dann so richtig eklig aus. Wir nehmen uns jedes Jahr auf’s Neue vor, das Gartengeißblatt endlich rauszuschmeißen. Bisher ist es allerdings bei dem Vorsatz geblieben. Die nektarreichen Blüten ziehen viele Insekten an, die im Spätsommer reifen Beeren dienen Vögeln als Nahrung, sind für Menschen allerdings schwach giftig und führen zu Erbrechen. Über eine medizinische Nutzung des Gartengeißblatts habe ich nicht viel gefunden. Dr. Ferdinand Müller schreibt im Illustrierten Kräuterbuch sehr knapp über die Pflanze: Für die Heilkunde ist sie nicht mehr von besonderer Bedeutung. Allerdings nennt er dann doch noch Rezepturen für die Verwendung gegen Krankheiten der Milz und und zur Anwendung bei äußeren...
Schmetterlings- oder Sommerflieder (Buddleja davidii)

Schmetterlings- oder Sommerflieder (Buddleja davidii)

Der Sommerflieder (Buddleja davidii), auch Fliederspeer, Schmetterlingsflieder oder Schmetterlingsstrauch genannt, gehört zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Die Blüten des Strauchs locken im Sommer viele Insekten, vor allem Schmetterlinge an, daher ist der Sommerflieder eine beliebte Gartenpflanze. Er kann bis zu 5 Metern Höhe erreichen, ist aber nicht ganz winterhart. Bei mir im Garten friert er in kalten Wintern sehr stark zurück, treibt aber regelmäßig wieder aus und erreicht im selben Jahr wieder seine ursprüngliche Wuchshöhe. Der Sommerflieder wurde aus China und Tibet bei uns als Gartenpflanze eingeführt, hat sich inzwischen aber erfolgreich ausgewildert und gilt daher als Neophyt. Er breitet sich sehr schnell aus, vor allem entlang von Bahngleisen entlang. Er wird daher oft als invasive Pflanze eingestuft, welche die einheimische Flora verdrängt, und entsprechend bekämpft. Die Blütenfarben des Sommerflieders reichen von weiß über zartrosa bis zu einem kräftigen Violett. Die Blüten locken im Sommer viele Schmetterlinge an, für Raupen bietet die Pflanze allerdings keine Nahrung und bringt somit der Insektenpopulation im Garten nicht viel. Außer als Gartenpflanze findet der Sommerflieder keine weitere Verwendung. Ähnliche Beiträge Schmetterlinge im...
Die Wunderblume (Mirabilis jalapa)

Die Wunderblume (Mirabilis jalapa)

Letztes Jahr noch im Urlaub in Portugal gesehen, dieses Jahr schon bei mir im Garten: die Wunderblume (Mirabilis jalapa) aus der Familie mit dem schönen Namen der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae). Ich konnte natürlich nicht anders und musste mir ein paar Samenkörner mitnehmen. Aber auch in Portugal ist die Pflanze nicht heimisch sondern sie stammt aus dem tropischen Mittelamerika. Angeblich gelangten die ersten Wunderblumen bereits 1525 nach Europa. Ein weiterer Name, den ich für diese Pflanze gefunden habe, ist Falsche Jalappe. Die einzelnen Blüten sind leider sehr kurzlebig, sie öffnen sich abends und verblühen bereits im Laufe des nächsten Tages wieder. Vor allem Abends verströmen sich einen starken Duft, der sicherlich Insekten zur Bestäubung der Blüten anlocken soll. Dem langen Kelch der Blüten zufolge kann ich mir gut Schmetterlinge – Nachtschwärmer? – mit einem langen Rüssel als Bestäuber vorstellen. Ihrer Herkunft nach ist sie nicht winterhart, bildet aber Wurzelknollen aus, die man gut trocken und dunkel überwintern kann. Die Knollen treiben dann im nächsten Jahr wieder aus. Das Wunder an dieser Pflanze sind übrigens die Blüten, die zwischen Gelb, Orange, Violett sowie allerlei Mischformen variieren können, obwohl sie an ein und der selben Pflanze blühen. Erstaunlicherweise habe ich in Dr. Ferdinand Müllers Illustriertem Kräuterbuch einen ausführlichen Eintrag über die Wunderblume gefunden. So schreibt er über die Pflanze: Überaus schönes Gewächs, welches aus Westindien in unsere Gärten verpflanzt, im Elsaß zu medicinischen Zwecken gebaut wird; niedlicher Busch mit sehr großen, eirunden, spitzen Blättern; 12 Dcmtr. hoher Stengel mit trichterförmigen Blumen von der angenehmsten und mannigfaltigsten Farbmischung – weiß, purpurrroth, gelb u.s.w – beieinander sitzend; Sie verbreiten namentlich Abends einen ausgezeichneten Wohlgeruch. Über...
Chamäleonpflanze (Houttuynia cordata) im Garten

Chamäleonpflanze (Houttuynia cordata) im Garten

Ich rede ja nicht gerne von Unkräutern, aber die Chamäleonpflanze (Houttuynia cordata) aus der Familie der Eidechsenschwanzgewächse (Saururaceae) ist bei mir im Garten zu einer echten Plage geworden. Wie so viele Pflanzen habe ich sie als Ableger für einen schattigen Standort im Garten geschenkt bekommen. Aber ähnlich dem Giersch hat sie inzwischen fast das ganze Beet durchwuchert und ist nicht mehr zu stoppen. Die Chamäleonpflanze, auch Buntblatt genannt, ist die Gartenform der sonst Molchschwanz oder Eidechsenschwanz genannten Wildform. Sie stammt ursprünglich aus Asien, der Region um den den Himalaya. Die Gartenform zeichnet sich durch ausgesprochen schön gemusterte Blätter den Farben Rot, Gelb und verschiedenen Grüntönen aus. In Asien wird die Chamäleonpflanze als Gemüse gegessen, entweder die Blätter der jungen Pflanze oder die Wurzeln. Die geschilderten Geschmacksrichtungen reichen dabei von Orangen, Koriander bis hin zu Fisch. Sie wird in Asien außerdem medizinisch genutzt: So soll das Kraut gegen Schwellungen helfen und eine entgiftendende und antivirale Wirkung haben. Vielleicht liegt darin ja der Schlüssel, um die Ausbreitung der Pflanze im Garten zu stoppen, denn über den Giersch habe ich auch mal gelesen: Hat man ihn einmal gegessen, kann er nicht gar nicht mehr schnell genug nachwachsen. Aber so richtig bin ich noch nicht überzeugt, die Chamäleonpflanze tatsächlich in der Küche zu...