Die Himbeere oder auch Mutterbeere (Rubus idaeus)

Himbeeren (Rubus idaeus) im Garten sind Fluch und Segen zugleich. Die kleinen, roten, süßen Früchte gehören zum Sommer wie Eis und Badevergnügen. Hat man sie aber einmal gepflanzt, wird man sie kaum mehr wieder los. Überall sprießen neue Triebe der strauchigen Pflanze aus der Erde. Wer das nicht will, muss Himbeeren im Wald selbst sammeln oder noch einfacher, in Schälchen auf dem Markt kaufen. Aber es hat schon was, abends noch durch den Garten zu streifen und an den Himbbersträuchern noch ein paar Früchte zupfen. Die Himbeere oder auch Mutterbeere (Rubus idaeus) Am liebsten esse ich Himbeeren im Garten direkt vom Strauch. Sie werden aber auch gerne für Obstkuchen oder Marmeladen verwendet. Bekannt sind sie auch als Schnaps, dem Himbeergeist. Das Himbeeren einen hohen Gehalt an Vitaminen habe, kann man sich fast denken, aber was ich nicht wusste, Himbeeren haben auch eine starke pharmazeutische Wirkung. Sie wurden früher nicht umsonst auch Mutterbeere genannt: Der Tee, den man aus den Blättern gewinnt, fördert die Wehentätigkeit und soll dadurch die Geburt erleichtern. Aus diesem Grund soll wohl auch der Genuss des Tees in der frühen Phase einer Schwangerschaft vermieden werden. Weitere Wirkungen beschreibt der Botaniker Herrmann Fischer in »Heilung durch die Natur« folgendermaßen: »Himbeerblätter, grün zerstoßen, auf die hitzige Leber und den Magen gelegt, vertreibt die Hitze. Himbeeren, die Blüten klein gestoßen, mit Honig vermengt und übergelegt, sind gegen hitzige Geschwülste der Augen.« Ähnliche Beiträge Rote und Schwarze Johannisbeeren (Ribes rubrum und R....

Pastinaken

Wie so viele Gemüse sind Pastinaken aus unserem Bewusstsein so gut wie verschwunden. Dabei zählt das zu den Doldenblütlern (Apiaceae) gehörende Wurzelgemüse seit Jahrtausenden auf den Speiseplan der Menschen. Also bereits die Griechen und Römer kannten das schmackhafte Gemüse. Von den Weltweit 14 Arten ist bei uns nur der Pastinak (Pastinaca sativa) heimisch. Aufgefallen ist mir der deutlich süßliche Geschmack der Pastinake ehrlicherweise in einem Kantinenessen. Inzwischen gehört er regelmäßig in unsere Küche. Am liebsten esse ich ihn als Püree zu, die Zubereitung ist dabei gleich wie bei einem Püree aus Kartoffeln. Die Wurzel macht sich auch ausgesprochen gut in einer italienischen Gemüsesuppe (Minestrone). Pastinaken aus dem eigenen Garten Die Versuche. den Pastinak im eigenen Garten anzubauen fielen gemischt aus. Der erste Versuch scheiterte völlig, aus dem Samen hatte sich aus welchen Gründen auch immer nicht eine Pflanze entwickelt. Das Jahr darauf wuchsen die Rüben zu recht unförmigen, riesigen Knollen heran, die optisch nicht viel mit den weißen, kleinen Rüben zu tun hatten, die man am Markt angeboten bekommt. Aber das Püree war trotzdem fein und zwei dieser riesen Rüben reichten allemal für eine Mahlzeit. Und selbst jetzt, im Dezember sind noch einige der Pflanzen im Gemüsebeet und warten darauf , geerntet zu...