Wanderung vom Schloss Linderhof auf die Klammspitze

Wanderung vom Schloss Linderhof auf die Klammspitze

Die Wanderung vom Schloss Linderhof auf die fast 2.000 Meter hohe Klammspitze über die Brunnenkopfhütte gehört zu meinen „Immer-wieder“-Wanderungen. Ausgangs- und Endpunkt ist der Parkplatz des Schlosses Linderhof, das am Ende des idyllischen Graswangtales liegt. Schloss Linderhof ist überigens eines der Schlösser von König Ludwig II. Ziel der Wanderung: die Klammspitze Das erste Stück bis zur Brunnenkopfhütte ist zwar ein etwas langweiliger Fahrweg, der größtenteils  durch Wald führt, dafür ist der zweite Teil der Wanderung ab der Hütte bis zum Gipfel der Klammspitze um so schöner und eindrucksvoller. Auf den letzten Metern zum Gipfel braucht man sogar ab und zu seine Hände für leichte Kraxeleien. Die Wanderung belohnt nicht nur mit einer fantastischen Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen, sondern auf dem Rückweg lockt auch eine Einkehr in die Brunnerkopfhütte. Gipfelkreuz auf der Klammspitze Blick nach Osten in die Allgäuer Alpen mit dem Forggensee Blick nach Westen Richtung Brunnenkopf und Pürschling sowie hinunter ins Graswangtal Felsen in Form eines Elefantenkopfes, gesehen auf dem Weg zum Gipfel Ähnliche Beiträge Wanderung von Unterammergau auf das Hörnle Wanderung vom Tegelberg vorbei am Schloss Neuschwanstein Wanderung auf den Schachen bei Garmisch-Partenkirchen Beitrag auf der Webseite vom Alpenreiseführer: auf die Große Klammspitze Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...

Wanderung auf die Stepbergalm am Kramer bei Garmisch-Partenkirchen

Der Spätsommer lädt zum Wandern ein. Diesmal ging es von Garmisch-Partenkirchen auf die Stepbergalm am Kramer. Das Schöne an dieser Wanderung ist, das man für den Auf- und den Abstieg jeweils einen anderen Weg wählen kann, den Kreuzweg hinauf und über das „Gelbe Gschwändt“ hinunter, oder eben andersherum. Beide Wege führen durch einen wunderschönen, lichten Wald, der immer wieder den Blick auf das gegenüberliegende Wettersteingebirge  freigibt. Man sieht den kompletten Jubiläumsgrad, der die Gipfel von Alpspitze und Zugspitze verbindet. Blick vom Weg zur Stepbergalm hinüber zum Wetterstein mit Alpspitze, Zugspitze und Jubiläumsgrad Das Ziel ist eine kleine, im Sommer bewirtschaftete Hütte, die Stepbergalm. Von dort aus kann man dann in gut einer Stunde weiter auf den Gipfel des Kramer. Wir haben uns den weiteren Aufstieg gespart und haben beschlossen, einfach noch die Spätsommersonne auf der Alm zu genießen. Die Aussicht von der Stepbergalm Botanisch war allerdings nicht mehr los: Der Deutsche Enzian (Gentiana germanica) blühte noch sehr zahlreich Ein Bergahorn (Acer pseudoplatanus) im Spätsommerlicht Ähnliche Beiträge: Wanderung auf den Schachen bei Garmisch-Partenkirchen Wanderung durch die Partnachklamm und das Reintal auf die Zugspitze Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...
Wanderung vom Taubenstein über die Rotwand zurück nach Spitzing

Wanderung vom Taubenstein über die Rotwand zurück nach Spitzing

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Bergstation der Taubensteinbahn (Wer die sportliche Herausforderung sucht, kann natürlich auf die Bergfahrt mit der Gondelbahn verzichten). Nach einem kurzen, heftigen Anstieg führt der Weg vom Taubenstein am Fuß an der Rotwand entlang zur Alpenvereinshütte Rotwandhaus. Wer möchte, kann die am Weg liegenden Gipfel von Taubenstein und Rotwand noch mitnehmen. Blick vom Taubenstein nach Westen. Das Schöne an der Tour ist die fantastische Aussicht Richtung Westen und Norden mit Blick über Gipfel der Bayerischen Alpen und hinaus ins Voralpenland. Auf dem Panorama mit etwas gutem Willen zu erkennen der Roß- und Buchstein. Wegweiser zwischen Taubenstein und Rotwand. Rotwandhaus mit Blick nach Südwesten Das Rotwandhaus ist inzwischen recht groß ausgebaut, um den Ansturm der Menschen an schönen Wochenenden gewachsen zu sein. Störend sind ehrlicherweise die Lautsprecherdurchsagen, die allen Wanderern mitteilen, welches Essen gerade zur Abholung bereitsteht. Schließt man die Augen und blendet die Aussicht aus, kann man den Eindruck haben, man sitzt auf einem Bahnhofsvorplatz. Ist ein wenig schade. Nach einer Rast im Rotwandhaus geht es dann hinunter in den Pfanngraben. Am Grund des tief eingeschnittenen Tals hat der Bach zahlreiche Gumpen in den Fels gewaschen. Der Weg bietet zum Teil spektakuläre Ausblicke auf diese Gumpen, aus denen sich das Wasser über kleiner Wasserfälle den Weg ins Tal sucht. Den Abschluss bildet ein Fußmarsch am Talgrund (Valepp) zurück nach Spitzing, wieder zur Talstation der Taubensteinbahn. In den Sommermonaten fährt ein Bus (ungefähr alle Stunde), der einem diesem zähen Hatscher abnimmt. Zum Abschluss noch Bilder einiger interessanter Pflanzen am Wegesrand: Pannonischer Enzian (auch Ostalpenenzian, Gentiana panninoca) Wollköpfige Kratzdistel (Cirsium eriophorum) Silberdistel (Carlina acaulis) Schwalbenwurzenzian (Gentiana asclepiadea)...
Auf den Chiemgauer Blumenberg Geigelstein

Auf den Chiemgauer Blumenberg Geigelstein

Die Wanderung ist gut in einem Tag möglich, wer gemütlicher unterwegs ist oder Zeit zum Botanisieren braucht, kann sich aber auch zwei Tage Zeit lassen und auf der Priener Hütte übernachten. Die Tour beginnt in Scheching. Den Aufstieg kürzt man mit einer Fahrt mit der Geigelsteinbahn ab, so beginnt der eigentliche Weg erst an deren Bergstation. Erst geht der Weg steil bergauf über die Wuhrstein Alm. Dann wieder hinab zur Priener Hütte. Wer dort übernachtet hat abends einen fantastischen Blick auf den Zahmen Kaiser (weiter vorne in der rechten Bildhälfte) und den Wilden Kaiser (dahinter in der linken Bildhälfte). Am nächsten Tag geht es dann hinauf auf den Gipfel des Geigelsteins. Von dort wieder hinab zur Bergstation der Geigelsteinbahn. Zahlreiche Varianten oder Erweiterungen des Weges sind möglich, so auch ein Abstecher auf den Breitenstein. Zwischendurch eine Wohltat für die Füße 😉 Der Geigelstein ist auch als Chiemgauer Blumenberg bekannt und so bietet die Wanderung für Pflanzenfreunde zahlreiche Entdeckungen. Einige Beispiele der am Weg gefunden Pflanzen: Bergflockenblume (Centaurea montana) Narzissenblütige Anemone (Anemona narcissflora) Alpen-Küchenschelle oder Alpen-Kuhschelle (Pulsatilla montana) Storchenschnabel (Geranium) Silberwurz (Dryas octopetala) Eine Wiese mit Trollblumen (Trollius europaeus) Bisher noch nie gesehen: ein Allermannsharnisch oder Bergknoblauch (Allium victorialis). Leider waren die Blüten noch nicht geöffnet.   Ähnliche Beiträge: Trollblumen, Trollius europaeus Beitrag über den Geigelstein auf alpenreisefuehrer.de: Von Schleching auf den Geigelstein Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...

Einige Pflanzen vom Ammerrundweg bei Bad Bayersoien

Als Ergänzung zum Beitrag Ammerrundweg von Bad Bayersoien zu den Schleierfällen noch Bilder einiger am Wegrand entdeckter Pflanzen. Der Wanderweg führt durch einige sehr blumenreiche Wiesen. Die Auswahl der Pflanzen bzw. der Fotos ist dabei recht willkürlich. Für Blumenfreunde gibt es jedenfalls eine Menge zu sehen und zu entdecken. Wollgras (Eriophorum) Blutrote Sommerwurz (Orobranche gracilis) Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos cuculi) Prachtnelke (Dianthus superbus) Große Sterndolde (Astrantia major) Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicatum) Blüte der Tollkirsche (Atropa belladonna) Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...

Ammerrundweg von Bad Bayersoien zu den Schleierfällen

Die Wanderung im oberbayerischen Alpenvorland führt an der Ammer entlang zu den Schleierfällen und durch das Naturschutzgebiet Ammerleite. Startpunkt und Ziel der Tour ist Bad Bayersoien. Laut Beschilderung sind es gute 10 km, die zu laufen sind. Start und Ziel: Bad Bayersoien Vom Parkplatz aus folgt man dem Weg nach Norden, an der etwas verlassen wirkenden Kneipanlage vorbei. Dieser Weg führt durch fantastische Blumenwiesen mit allerlei sehenswerten Pflanzen. Nach kurzer Strecke geht es dann steil zur Ammer hinunter. Ab hier kann man dann der Beschilderung Ammerrundweg II folgen. Brücke über die Ammer bei der Soyermühle Der Weg überquert die Ammer bei der Soyermühle und folgt dem Fluß entlang nach Süden. Die Wege sind übrigens sehr schlammig, feste Schuhe sind also empfohlen. Der Pfad auf rutschigem Holz durch das Naturschutzgebiet. Leider führt der Weg nicht direkt am Flußufer entlang, sondern folgt dem Fluss in einiger Höhe. Nach ungefähr zwei Kilometern hat man dann aber die Möglichkeit, zum Flussufer hinabzusteigen. Die Kiesbänke eignen sich hervorragend für eine Pause. Ufer der Ammer mit Steinmännchen Leider geht es nach den Kiesbänken bald schon wieder aufwärts, so dass man vom Fluss und seinem gewundenen Lauf nicht viel zu sehen bekommt. Der gewundene Lauf der Ammer Die nächste Station sind die Schleierfälle. Die nächste Bildfolge von 4 Bildern zeigt die Wasserfälle, die zwar nicht imposant sind, auf ihre Weise aber trotzdem beeindrucken. Das Wasser läuft über die Hangkante und hat im Laufe der Zeit dichte Moospolster wachsen lassen. Bild 1 Schleierfälle Bild 2 Schleierfälle Bild 3 Schleierfälle Bild 4 Schleierfälle Folgt man dem Weg weiter nach Süden kommt man wenige Kilometer später zu einem E-Werk....