Ein Klassiker im Münchner Süden: vom Herzogstand zum Heimgarten

Ein Klassiker im Münchner Süden: vom Herzogstand zum Heimgarten

Ich muss gestehen, dass ich diese Wanderung seit Jahren konsequent gemieden habe. Eine Vermutung, die sich leider bestätigt hat: selbst jetzt, Ende Oktober, Anfang November ist die Tour ziemlich überlaufen. Ich möchte nicht wissen, wie es hier im Sommer zugeht. Ich stelle mir eine Ameisenstraße von Wanderern vor, die sich den Grat entlang vom Gipfel des Herzogstand hinüber zum Gipfel des Heimgarten  erstreckt.

Aber die Beliebtheit hat seinen Grund: Die Aussicht! Der Blick reicht weit in die Alpen hinein Richtung Alpenhauptkamm. Richtung Osten erkennt man die Berge der Chiemgauer Alpen und nach Westen die Gipfel der Allgäuer Alpen. Nach Norden reicht der Blick weit bis München.  Neben dem Walchensee und Kochelsee sieht man in der Frene auch den Starnberger See, Ammersee und den Staffelsee. Entsprechendes Wetter mit guter Sicht natürlich vorausgesetzt.

Anbei ein paar Eindrücke der Tour:

Gipfel Herzogstand
Blick hinauf zum Gipfel des Herzogstand.

Gipfel des Heimgarten vom Herzogstand aus
Blick nach Westen Richtung Heimgarten, Wetterstein und den Allgäuer Alpen.

Gipfel des Herzogstand vom Heimgarten, mit Kochelsee
Nach der Wanderung über den Grat zwischen beiden Gipfeln der Blick zurück zum Herzogstand, links mit Kochelsee. Man erkennt schön den Weg über den Grat. Ein wenig Übung und Erfahrung beim Bergwandern sollte man also haben.

Fazit: Diese Tour sollte man gemacht haben. Wer die Chance hat, dies unter der Woche und außerhalb der Ferienzeit zu tun, sollte sich dafür aber unbedingt einen solchen Tag auswählen.

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