Von Lenggries über die Lenggrieser Hütte auf das Seekarkreuz

Von Lenggries über die Lenggrieser Hütte auf das Seekarkreuz

Mit Wanderungen sah es in diesem Jahr noch recht dürftig aus. Immer wenn ich Zeit für die Berge hatte, hat das Wetter nicht mitgespielt. Letztens hat es dann doch für eine Wanderung von Lenggries aus auf das Seekarkreuz gereicht. Das Seekarkreuz ist in meiner Karte mit einer Höhe von 1.601 Metern angegeben, Mühlbach – der Ausgangspunkt der Wanderung – mit ca. 800 Metern Höhe, macht also 800 Höhenmeter, die zu überwinden sind.

Eingang eines Bauernhofes bei Lenggries Eingang eines Bauernhofes bei Lenggries

Startpunkt der Wanderung ist ein Wanderparkplatz in Lenggries-Mühlbach. Von dort folgt man der Beschilderung zum Seerkarkreuz über die Lenggrieser Hütte (Weg 621). Der Weg folgt der sogenannten Grasleite, man durchquert erst einige Viehweiden, dann geht es durch den Bergwald einen steilen Anstieg hinauf bis zur Lenggrieser Hütte.

Lenggries, Mühlbach, Blick über das Isartal in Richtung Brauneck Lenggries, Mühlbach, Blick über das Isartal in Richtung Brauneck

Leider erfuhren wir erst am Parkplatz, dass die Lenggrieser Hütte Dienstags Ruhetag hat, selbst in den Sommerferien. Nicht nur schade, sondern ärgerlich. Eigentlich hat man von der Terasse der Hütte aus einen sehr schönen Blick über das Isartal hinüber Richtung Brauneck und in die Jachenau. Mit einem kühlen Weißbier kann man diesen Blick natürlich noch mehr genießen als mit seinem warmen Getränk aus dem Rucksack.

Lenggrieser Hütte Lenggrieser Hütte

Der Gipfel des Seekarkreuzes ist nicht unbedingt spektakulär, aber der Ausblick belohnt trotzdem für den Aufstieg. Im Süden sieht man schön die beiden Gipfel des Roß- und Buchstein mit der wunderschön gelegenen Tegernseher Hütte. Ein weiteres lohnendes Ziel vieler Wanderungen.

Gipfel Seekarkreuz Gipfel Seekarkreuz

Wir waren nicht allein auf dem Gipfel des Seekarkreuzes, andere waren schon vor uns da:

Seekarkreuz: Gipfelfoto mit Kühen Seekarkreuz: Gipfelfoto mit Kühen

Für den Abstieg haben wir uns leider verleiten lassen, den Weg über das Hirschtal und den Hirschtalsattel zu nehmen (Wege 622 und 613). Wir hätten den Abstieg besser wieder über die gleiche Route gewählt wie den Aufstieg, denn der Weg durch das Hirschtal ist ein reiner Fahrweg, ein unglaublich langweiliger Hatscher. Dafür allerdings bestens geeignet für Mountainbiker und leider auch für Autos. Erstaunlich, wie viele Leute scheinbar eine Fahrerlaubnis für diesen Waldweg haben. Diesen Weg sollte man als Wanderer unbedingt meiden und besser wieder „vorne“ runter gehen.

Fahrwege im Wald, langweiliger Abstieg über den Hirschtalsattel zurück nach Lenggries Fahrwege im Wald, langweiliger Abstieg über den Hirschtalsattel zurück nach Lenggries

Ähnliche Beiträge über Wanderungen in der Umgebung

Buchtipp im Webshop von Florilegium

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *